Kenias Flagge Kenia

Dieser Mann in Kenia lebt von der Landwirtschaft. [ © Kate Holt/AusAID / CC BY 2.0 ]
Landwirtschaft, Kenia

Die Wirtschaft in Kenia

Wirtschaftlich geht es Kenia im Vergleich zu anderen Ländern der südlichen Sahara sehr viel besser. "Nur" 34 von 100 Menschen leben unter der Armutsgrenze. Die kenianische Wirtschaft ist im Wachstum. Über Bodenschätze verfügt Kenia nur in geringem Maße. Man hat zwar vor einiger Zeit Erdöl gefunden, aber es besteht keine Sicherheit, dass sich die Förderung längerfristig lohnen würde. Und auch in Kenia geht die Schere zwischen armen und reichen Menschen auf und der Abstand wird größer.

Blumen, Kaffee und Tee

In der Landwirtschaft arbeiten die meisten Menschen, nämlich 70 von 100. Für den Export dienen in erster Linie Tee und Kaffee. Dazu kommt der Export von Blumen, der ebenfalls für die kenianische Wirtschaft Bedeutung hat.

Doch nur ein kleiner Teil des Landes - etwa 20 Prozent - kann überhaupt für die Landwirtschaft genutzt werden. Vieles wird auch nicht für die Ausfuhr, sondern für den Eigenbedarf produziert. Dazu gehören Mais, Weizen, Zuckerrohr, Bohnen, Bananen, Ananas und Baumwolle. Auch die Viehzucht spielt in Kenia eine gewisse Rolle. Fleisch und Häute sowie Butter werden ebenfalls ausgeführt. Insgesamt ist die Wirtschaft Kenias, die eben auf der Landwirtschaft beruht, stark vom Klima abhängig.

Der Tourismus ist eine wichtige Einnahmequelle für Kenia. [ © Holiday Dan / CC BY 2.0 ]
Tourismus, Kenia

Schöne Strände, wilde Tiere und (fast) unberührte Natur

Der Tourismus besitzt in Kenia große Bedeutung. Aufgrund der schönen Landschaften, den Küsten, den geschützten Nationalparks und der faszinierenden Tierwelt des Landes kommen viele Menschen, um Kenia kennenzulernen. Davon leben viele Kenianer. An den Küsten gibt es große Hotelanlagen und viele Menschen glauben, dass Kenias Strände zu den schönsten der Welt zählen. Andere unternehmen auch Safaris, übernachten in Zelten oder Lodges und möchten die Natur möglichst unverstellt kennenlernen. Kenia ist als Reiseland weit mehr als andere afrikanische Länder auf die Touristen eingestellt.

letzte Aktualisierung am 14.05.2020