Sloweniens Flagge Slowenien

So sehen die Bienenstockstirnbretter aus, die für Slowenien ganz besonders sind. [ © Sl-Ziga / CC BY-SA 3.0 ]
Bienenstockstirnbretter, Slowenien

Was sind Bienenstockstirnbretter?

Typisch für Slowenien ist die Imkerei, die hier eine lange Tradition von mehr als 600 Jahren besitzt. Eine Besonderheit sind die Bienenstockstirnbretter. Hierbei handelt es sich um bemalte Bretter, die über den Flugöffnungen von Bienenstöcken angebracht sind.

Sowohl die Imker wie die Bienen konnten so die unterschiedlichen Stöcke unterscheiden. Und die Menschen glaubten auch noch, dass diese Zeichnungen die Bienenstöcke schützten. Sie sind immer sehr kunstvoll gestaltet. Wie diese Bretter aussehen können, siehst du auf dem nebenstehenden Foto.

Gefärbte Ostereier, Lebkuchenherzen und 1000 Kirchen

Solche Lebkuchen gibt es auch bei uns auf der Kirmes oder auf Volksfesten zu kaufen. [ © Quelle: pixabay.com ]
Lebkuchenherz

Traditionell werden die Ostereier mit Mustern aus buntem Wachs verziert. Vor allem im Süden Sloweniens ist dies ein bekannter Brauch. Jede Region hat ihre eigenen Muster, mit denen die Ostereier verziert werden. Etwas ganz Besonderes sind die Ostereier aus Vrhnika. Bei diesen Eiern werden tausende kleine Löcher ins Ei gebohrt, so sieht das Ei aus wie Spitze.

In Slowenien ist es üblich, an Festen Lebkuchenherzen, die bunt verziert sind, zu verschenken. Man isst sie nicht auf, sondern behält sie als ein Erinnerungsstück.

Nicht ohne Grund wird Slowenien auch Land der 1000 Kirchen bezeichnet. In Slowenien gibt es viele Kirchen, auch das typisch für das Land.

Lipizzaner grasen auf dem Gestüt Lipica in Slowenien.[ © Husond / CC BY-SA 4.0 ]
Lipizzaner

Was ist an weißen Pferden so besonders?

Die Lipizzaner sind eine ganz spezielle Pferderasse, die schon ziemlich alt ist. Ihre ursprüngliche Heimat liegt in Slowenien, auch wenn das Land noch gar nicht selbstständig war, als man begann, diese Pferderasse zu züchten. Der Ursprung dieser Pferderasse ist das Gestüt Lipica, das sehr nahe der italienischen Grenze liegt.

Diese Pferde erkennt man anhand der weißen Farbe ihres Fells. Oftmals hat man sie an der Spanischen Hofreitschule eingesetzt. Hierbei handelt es sich um eine spezielle Reitschule in der Hofburg in Wien, in der die klassische Art zu reiten, wie es eben in Spanien üblich war, gelehrt und gelernt wurde.  

Und auf den Berg hinauf!

Kinder lernen in den slowenischen Bergen schon recht früh das Skifahren. [ © Quelle: pixabay.com ]
Skifahren, Slowenien

Slowenien hat eine lange Skifahrtradition. Schon im 18. Jahrhundert ist man hier in den Bergen Ski gefahren. So ist das Skifahren bis heute die beliebteste Sportart in Slowenien. Auch stammen bekannte Sportler aus Slowenien. Die meisten Skipisten findest du im Nordwesten Sloweniens. Sie sind zwar kleiner als die meisten Skigebiete der Alpen, doch die im Vergleich zu den Nachbarländern niedrigeren Preise ziehen Touristen an.

Der älteste Skiort Sloweniens heißt Kranjska Gora. Hier finden auch immer wieder Skirennen statt mit vielen internationalen Teilnehmern. Eine bekannte Skifahrerin, die aus Slowenien stammt, heißt Tina Maze. Kinder in Slowenien lernen übrigens schon oft sehr früh Skifahren. Das ist nicht ungewöhnlich und auch nicht nur bei reicheren Leuten so üblich.

So sieht eine Flasche Donat Mg aus. [ © Donat Magnezij / CC BY-SA 4.0 ]
Donat Mg

Was ist Donat Mg?

Donat Mg ist ein Mineralwasser. Doch was soll an einem Mineralwasser so Besonderes sein? Das Heilwasser Donat Mg, das in Slowenien aus einer Tiefe von 280 bis 600 Metern geholt wird, ist vor allem für seinen hohen Gehalt an Magnesium bekannt. In einem Liter sind nämlich 1000 mg Magnesium, das ist dreimal so viel, wie ein Mensch am Tag an Magnesium benötigt.

Dieses Wasser nutzt man für Trinkkuren und es soll ziemlich gesund sein. Falls du oder jemand aus deiner Familie einmal an Magnesiummangel leiden sollte, kannst du es ja mal mit diesem besonderen Mineralwasser probieren.

letzte Aktualisierung am 14.05.2020