Naurus Flagge Nauru

Die Bewohner Naurus essen mittlerweile viel zu viel Fast Food. [ © wikimedia, gemeinfrei ]
Pizza, Nauru
Es gibt Versuche, den Gemüseanbau auf Nauru zu fördern, doch aufgrund des Klimas ist das nicht ganz einfach. [ © Matt Robertson / DFAT / CC BY 2.0 ]
Gemüseanbau, Nauru

Das Essen ist zu ungesund - Gemüse gibt es (fast) keines auf Nauru

Das Frühstück holt man sich auch gerne mal beim Chinesen. Hefebrötchen gehören dann auch dazu. Früher gab es auch öfters mal Reis.

Es gibt fast kein traditionelles Essen mehr

Das traditionelle Südsee-Essen ist auf Nauru fast ganz verschwunden. Kokosnuss, Pandanus und auch die beliebte Brotfrucht stehen fast nicht mehr auf dem Speiseplan der Bewohner. An die Stelle der gesünderen Kost trat unser westliches Essen. Das ist ja auch nicht nur schlecht, doch leider isst man auf Nauru nur das ungesunde und verpackte Essen, das dorthin geliefert wird.

Auf Nauru gibt es einen einzigen großen Supermarkt für alle Bewohner. Dazu kommen kleinere Läden, die aber oftmals fast leer sind, weil es nichts zu kaufen gibt.

Ein Supermarkt für 10.000 Menschen?

Beliebt ist Corned Beef. Was soll das sein? Hierbei handelt es sich um Rindfleisch, das in Dosen gepackt wurde. Die Preise sind für eingeführte Waren hoch. Eine Packung Milchpulver kostet umgerechnet 5 Euro und dafür muss ein Arbeiter auf Nauru drei Stunden arbeiten.

Vor allem gibt es haltbares Essen, Konserven und sehr viel Tiefkühlware. Frisches Gemüse: Fehlanzeige. Es wird (noch fast) kein eigenes Gemüse auf der Insel angebaut. Allerdings gibt es einige zaghafte Versuche, seitens ökologisch bewusster Menschen, die kaputten Böden Naurus mit gesunder Erde aufzufüllen und die ersten Pflänzchen sprießen zu lassen. Wie sich dies in Zukunft entwickelt, wissen wir heute noch nicht.

letzte Aktualisierung am 15.05.2020