Usbekistan
Leben in Usbekistan: Einkaufen
Wie wäre es wohl, in Usbekistan zu leben? Wo würdest du einkaufen und wie würdest du wohnen?
Zum Einkaufen gehen die Usbeken am liebsten auf den Markt. Dort gibt es alles frisch: Obst, Gemüse, Fleisch oder Kräuter und Gewürze.
Oft sieht man auch Stände am Straßenrand, die zum Beispiel Non verkaufen, das im Lehmofen gebackene runde Fladenbrot.
Aber es gibt auch Supermärkte in Usbekistan. Die größten Ketten sind der Discounter Havas und Korzinka. Korzinka bedeutet übersetzt übrigens Einkaufswagen oder Einkaufskorb. Auch die Kette Makro betreibt einige Filialen, vor allem in Einkaufsmeilen.
Dazu kommen seit der Öffnung der Wirtschaft 2016 auch internationale Händler wie das russische Unternehmen Fix Price. Immer mehr Supermärkte eröffnen inzwischen.
Bezahlt wird überall mit dem Sum. Ein Sum wird unterteilt in 100 Tiyin.
Unterwegs in Usbekistan
Viele Straßen in Usbekistan sind in keinem sehr gutem Zustand. Zwar sind die meisten Straßen asphaltiert, doch es gibt häufig Schlaglöcher. Und auch die Autos haben oft nicht die Sicherheitsstandards, die wir kennen. Anschnallgurte sucht man in Taxis vergebens. Schließlich gilt noch die Regel: Wer hupt, hat Vorfahrt! So zumindest erscheint es manchmal...
Wohnen in Usbekistan
Wie die Usbeken wohnen, hängt ganz davon ab, wo sie leben und wie viel Geld sie besitzen. In Taschkent wurden nach einem schweren Erdbeben 1966 vor allem Plattenbauten hochgezogen. Ältere Häuser mit drei, vier oder fünf Stockwerken findet man aber auch noch.
Es werden aber auch viele neue Häuser gebaut, denn die Bevölkerung wächst und man braucht mehr Wohnraum. Üblich ist es, nicht zur Miete zu wohnen, sondern sich eine Wohnung zu kaufen.
Wohlhabende Einwohner bauen sich auch gerne riesige Paläste, gerne mit Erkern, Türmchen und Springbrunnen.
Auf dem Land leben die meisten Menschen hingegen in eher ärmlichen Verhältnissen. Kleine Häuschen sind hier meistens die Heimat.
Schau dir unten weitere Fotos aus dem Alltag der Usbeken an!











