Lesotho
Arbeit in den Textilfabriken
Viele Menschen in Lesotho arbeiten in Textilfabriken, in denen Kleidung für den Export hergestellt wird. Früher waren es mehr als 40.000 Beschäftigte, aber in den letzten Jahren haben viele Menschen ihre Jobs verloren. Trotzdem ist die Textilindustrie noch immer sehr wichtig für das Land.
Im Vergleich zu anderen Ländern versucht Lesotho, den Arbeitern bessere Arbeitsbedingungen zu geben. Es gibt Regeln, wie lange gearbeitet werden darf, und Gewerkschaften, die für die Rechte der Arbeiter kämpfen. Kinderarbeit in den Fabriken ist verboten. Trotzdem verdienen die Arbeiter oft nicht viel Geld, und manche Fabriken sind nicht sehr sicher. Es besteht die Gefahr von Unfällen, weil manche Gebäude nicht gut gebaut sind.
Die Textilindustrie steht vor großen Herausforderungen, weil Aufträge weniger werden und es schwierig ist, im Wettbewerb mit anderen Ländern zu bestehen. Viele Fabriken schließen oder bauen Stellen ab. Trotzdem ist die Arbeit in den Fabriken für viele Menschen sehr wichtig, weil sie sonst oft keine anderen Jobs finden.
Wanderarbeiter
Doch finden nicht alle Arbeit in den Fabriken. So gehen vor allem viele Männer nach Südafrika und verdienen dort Geld, oft in den Bergwerken und Minen, und schicken das Geld dann nach Hause zu ihren Familien.
Doch wenn es der Wirtschaft schlechter geht, verdienen die Männer weniger und können weniger Geld an ihre Familien schicken. Das wirkt sich auf das Leben der Familien aus, die auf vieles verzichten müssen. Viele Familien pflanzen in ihren Gärten etwas an, um überleben zu können.

