Guinea-Bissaus Flagge Guinea-Bissau - Schule in Guinea-Bissau

Schule in Guinea-Bissau

In Guinea-Bissau werden die Kinder mit sieben Jahren eingeschult. Die Grundschule dauert sechs Jahre, aufgeteilt in zwei Zyklen: Klasse 1 bis 4 ist der erste Zyklus, die Klassen 5 und 6 der zweite.

Nach weiteren fünf Jahren kann man die weiterführende Schule beenden und einen mittleren Abschluss erhalten.

Es besteht Schulpflicht, allerdings scheint nicht klar, bis zu welchem Alter. Laut Gesetz besteht Schulpflicht bis zur 9. Klasse, die Regierung gab gegenüber der UNESCO ein Alter von 13 Jahren an, zu dem sie endet.

Jedoch werden erst gar nicht alle Kinder eingeschult: 31 von 100 Kindern eines Jahrgangs kommen gar nicht erst in die 1. Klasse.  Nur 45 von 100 Kindern beenden die Grundschule. Manchmal müssen die Eltern Schulgeld bezahlen, obwohl es offiziell nichts kostet, die Schule zu besuchen. Anderen Eltern fehlt allein das Geld, um Schulhefte oder Stifte bezahlen zu können. Denn leider sind viele Menschen in Guinea-Bissau arm.

Arbeit statt Schule in Guinea-Bissau

Manchmal werden die Kinder darum auch gezwungen, Geld zu verdienen statt zur Schule zu gehen. Die Zahl der arbeitenden Kinder ist in Guinea-Bissau hoch. Auf dem Land fehlen zudem Schulen, manchmal wäre der Schulweg einfach zu weit, um überhaupt eine Schule besuchen zu können.

Weil viele Kinder nicht zur Schule gehen, gibt es eine hohe Zahl an Menschen, die nicht lesen und schreiben können. Sie sind Analphabeten. Etwa 40 von 100 Erwachsenen können nicht lesen.

Ein Problem ist auch, dass viele Lehrer nur schlecht ausgebildet sind. Manchmal erhalten sie ihr Gehalt nicht. Manchmal streiken sie deshalb - was zu noch schlechterer Bildung der Schüler führt.

Nur 31 von 100 Kindern beenden die weiterführende Schule.

Schulen in Guinea-Bissau:

letzte Aktualisierung am 07.08.2026