Äquatorialguineas Flagge Äquatorialguinea

Wie leben die Menschen in Äquatorialguinea?

Die Familien in Äquatorialguinea sind groß. Im Durchschnitt bekommt jede Frau 4,1 Kinder. So wachsen Jungen und Mädchen meistens mit vielen Geschwistern auf.

Die meisten Leute leben in einer der Städte des Landes. 26 von 100 Einwohnern leben aber auf dem Land. Dort sind die Bedingungen oft schlechter als in der Stadt. So haben viele Menschen kein fließendes Wasser und keinen Stromanschluss.

Allerdings gibt es auch in Städten wie Malabo, der ehemaligen Hauptstadt, Elendsviertel. Viele Menschen leben in bitterer Armut, während der Präsident und seine Familie in riesigen Palästen wohnen. Es gibt also sehr große Gegensätze im Land. Neben ärmlichen Hütten gibt es dann eben auch riesige Denkmäler oder breite Prachtstraßen. Als 2015 der Afrika-Cup im Fußball in Äquatorialguinea ausgetragen wurde, ließ der Präsident Autobahnen quer durch das Land bauen - und quer durch den Dschungel. Die Natur wurde zerstört und auf den Autobahnen fährt bis heute fast kein Mensch.

Viele Kinder besuchen keine Schule, obwohl es eine Schulpflicht gibt. Kinder aus armen Familien haben auch oft zu wenig zu essen.

Zum Einkaufen geht man auf den Markt, wo neben frischem Obst und Gemüse auch Fleisch und Reis oder Stoffe und Kunsthandwerk angeboten werden. In den Städten gibt es auch Supermärkte wie die von Martínez Hermanos. Bezahlt wird meisten sin bar

Äquatorialguinea ist übrigens das einzige spanischsprachige Land in Afrika. Man hört aber auch Französisch, Portugiesisch und mehrere Kreol- und Bantusprachen. Aber daran sind die Menschen hier gewöhnt (siehe auch: Sprachen).

Unten siehst du ein paar weitere Fotos aus dem Leben in Äquatorialguinea. Siehe auch: Essen in Äquatorialguinea.
 

Leben in Äquatorialguinea

letzte Aktualisierung am 30.04.2026