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Kultur auf den Bahamas

Junkanoo auf den Bahamas

Junkanoo heißt die typische Musik und der Tanz von den Bahamas. Vorgeführt wird Junkanoo beim Karneval in einer Parade. Die Teilnehmer verkleiden sich bunt und prächtig. Trommeln und Kuhschellen sind wichtige Instrumente.

Der Ursprung des Junkanoo liegt in Afrika, von wo es einst die auf die Bahamas verschleppten Sklaven mitbrachten. Die Paraden finden am 26. Dezember und am 1. Januar statt. Die Truppe mit den besten Kostümen, der besten Musikvorführung und den besten Tänzern gewinnt am Ende in einem Wettbewerb. Junkanoo wird aber auch zu Festen oder am Unabhängigkeitstag aufgeführt.

Goombay auf den Bahamas

Der Goombay ist ein Tanz, benannt nach der dazugehörigen Trommel. Auch er hat seinen Ursprung in Afrika. Nur Männer spielen und tanzen den Goombay. Die Trommeln werden in einem bestimmten Rhythmus gespielt. Der Tanz ist ein Kreistanz, dazu wird auch gesungen.

Goombay-Trommeln sind auf den Bahamas Holzröhren oder Ölfässer, die mit einem Ziegenfell bespannt werden. Die Väter lehren traditionell die Söhne, die Goombay-Trommel zu spielen. Natürlich dürfen sie auch beim Junkanoo nicht fehlen.
 

Allerlei aus Stroh

Aus getrockneten Palm- und Sisalblättern fertigen viele bahamaische Frauen kunsthandwerkliche Gegenstände und Souvenirs. So entstehen Taschen, Körbe, Hüte oder Puppen aus Stroh. Berühmt ist auch der Strohmarkt in Nassau, wo diese Dinge verkauft werden.

Der zweite traditionelle Musikstil auf den Bahamas heißt Rake and Scrape. Seine Hauptinstrumente sind die Gitarre, die Goombay-Trommel, das Akkordeon und eine Handsäge.

letzte Aktualisierung am 27.01.2026