Luxemburgs Flagge Luxemburg

So sehen Lohhecken aus.[ © Alwin Geimer / CC BY-SA 3.0 ]
Lohhecken auf dem Penzebierg, Gemeinde Kiischpelt, Luxemburg

Was wächst in Luxemburg?

Der Norden Luxemburgs ist überwiegend bewaldet. 55 Prozent der Luxemburger Waldflächen befinden sich im Ösling, der aber nur 32 Prozent der gesamten Landesfläche ausmacht. Hier wachsen Eichen, Rot- und Hainbuchen, Ahorn, Douglasien und Fichten. Fichten wurden in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg angepflanzt, weil sie schnell wachsen.

Besonders typisch sind Lohhecken. Das sind Eichen, die zum Gewinnen ihrer Rinde angepflanzt wurden. Diese Eichenrinde, die Lohe, benutzte man früher zum Gerben. Dort, wo kein Wald wächst, ist die Glocken-Heide ein typisches Gewächs. Sie ist ein kleiner Strauch mit nadelförmigen Blättern.

Der Süden, das Gutland, wird für die Landwirtschaft genutzt. Es gibt hier vor allem Felder und Weideland. Die Wälder bestehen hier vor allem aus Eichen und Hainbuchen. Im Südosten wachsen sogar mediterrane Pflanzen wie Echter Gamander und Trauben-Gamander.

Welche Tiere leben in Luxemburg?

Hier sitzt ein Kleiber.[ © Quelle: pixabay.com ]
Kleiber in Luxemburg

Im Ösling leben Rothirsche, Füchse, Baummarder, Eichhörnchen, Dachse und Wildschweine. Man findet auch Wildkatzen und Biber. Igel, Maulwürfe, Mäuse und Hasen sind kleinere Säugetiere, die im ganzen Land leben. Greifvögel und seltene Vogelarten wie Schwarzstorch und Haselhuhn gehören zu den gefiederten Bewohnern des Nordens. Im Süden hat man seltene Vogelarten gesichtet wie den Gelbspötter, die Schafstelze oder die Feldlerche. An Gewässern leben Eisvögel, Graureiher, Kormorane, Teichrallen und Blässrallen.

Fliegend bewegt sich auch die Wimperfledermaus fort. Sie kommt im ganzen Land vor. Feine Haare an der Oberseite der Flughaut gaben ihr ihren Namen. Luxemburg ist außerdem bekannt für seinen Fischreichtum. Einem Reptil, dem man vielleicht begegnen kann, ist die wärmeliebende Mauereidechse.

Ein Problem ist, nicht nur in Luxemburg, dass immer neue Arten einwandern. Einige von ihnen stellen eine Gefahr dar, weil sie einheimische Arten verdrängen.

Das Ösling ist von Wald bedeckt.[ © Quelle: pixabay.com ]
letzte Aktualisierung am 06.04.2020