Kiribatis Flagge Kiribati

Hummer steht natürlich nicht immer auf dem Speiseplan, ist aber nichts Außergewöhnliches auf den Inseln der Südsee. [ © Quelle: pixabay.com ]
Hummer, Strand
Mit kleinen Gartenprojekten versuchen die Bewohner Kiribatis ihren Speiseplan abwechslungsreicher zu gestalten. [ © Jodie Gatfield, AusAID / CC BY 2.0 ]
Gartenprojekte, Kiribati

Das Essen ist einfach und macht mittlerweile leider dick

Das Essen auf den Inseln Kiribatis ist ziemlich einfach. Die Menschen lebten lange Zeit davon, was ihnen die Natur schenkte. Doch allzu viel war das nicht. Die Böden sind karg und durch die zunehmende Versalzung lässt sich immer weniger anbauen. So zählen zu den wichtigsten Nahrungsmitteln verschiedene Sorten Fisch, Langusten und auch Seewürmer. Diese werden in einer Essigsauce mariniert und im Anschluss brät oder trocknet man sie. Vor allem Kinder essen diese gerne.

Früchte des Brotfruchtbaums

Wichtiges Nahrungsmittel sind die Früchte des Brotfruchtbaums. Dazu kommen Kokosnüsse, deren Milch die Bewohner Kiribatis trinken und zu Öl oder einer fettigen Creme verarbeiten. Heute führen viele Leute Lebensmittel ein, doch viele davon sind ziemlich ungesund. Mehl, Zucker, Reis, aber auch billiges und meist sehr fettes Dosenfleisch gehören dazu.  

Dadurch entstehen die Probleme der Inselbewohner, die mittlerweile oft übergewichtig sind. Dieses Problem haben übrigens inzwischen viele Bewohner der Südseeinseln. Selbst Kinder sind häufig schon zu dick. Sie essen zu viel Süßes. Zuckerstangen und Süßigkeiten aller Art zählen zu den eingeführten Lebensmitteln.

So gibt es mittlerweile Gartenprojekte, damit die Menschen lernen, wieder mehr Gemüse und gesundes Obst in ihren Gärten anzubauen.

letzte Aktualisierung am 18.01.2021