Senegals Flagge Senegal

Hier gibt es Thiéboudienne, ein typisches Gericht im Senegal.[ © T.K. Naliaka / CC BY-SA 4.0 ]
Tiiéboudienne im Senegal

Was essen die Menschen im Senegal?

Hirse, Mais und Reis sind die Grundnahrungsmittel im Senegal. Auch Couscous wird gerne gegessen. Dazu gibt es gerne Fisch. An Fleisch wird vor allem Huhn, Rind und Lamm gegessen. Bohnen und Tomaten finden genauso häufig Verwendung in der senegalesischen Küche wie Erdnüsse. Auch Kekse gibt es mit Erdnüssen.

Was ist das Nationalgericht?

Das Nationalgericht im Senegal ist Thiéboudienne. Das ist Fisch mit Reis, dazu gibt es Möhren oder Tomaten. Auf Wolof heißt das Gericht Ceebujen: ceebu bedeutet "Reis mit" und jen Fisch. Ausgesprochen wird es jedenfalls "tschebojen", abgekürzt auch "tscheb". Kocht man das Ganze mit Fleisch statt Fisch heißt es dann Ceebu Yapp.

Hier wurde Yassa mit Hühnerfleisch zubereitet.[ © Wikimedia, gemeinfrei ]
Yassa im Senegal

Was schmeckt den Senegalesen noch?

Auch Yassa besteht aus in Zitronensaft mariniertem (Hühner-)Fleisch oder Fisch mit Reis, gewürzt wird unter anderem mit Zitronensaft und vielen Zwiebeln. Weitere beliebte Gerichte sind Mafe (ein Eintopf aus Fleisch, Gemüse, Erdnusssoße und Reis, der seinen Ursprung in Mali hat), Dibi (gegrilltes Fleisch) und Soupe-Kandia (Reis, Fisch oder Meeresfrüchte, Okraschoten). Für die Zubereitung ist generell wichtig, dass alles in Erdnussöl gebraten oder frittiert wird und dass alles sehr scharf ist!

Gegessen wird aus einem Topf und mit der rechten Hand.[ © Wikimedia, gemeinfrei ]
Essen aus einem Topf im Senegal

Nur mit der rechten Hand!

Gegessen wird, wie in ganz Westafrika üblich, mit der rechten Hand. Das Essen wird in einer großen Schüssel oder Schale serviert. Alle sitzen drum herum. Zunächst wird eine kleine Schüssel mit Wasser herumgereicht, damit sich alle die Hände waschen können. Dann nimmt man das Essen mit der rechten Hand auf. Manchmal gibt es aber auch Löffel. Man isst das, was sich direkt vor einem selbst befindet, holt sich also nicht Stücke von rechts oder links…

Morgens, mittags, abends

Frühstück: Hier gibt es Tee und Brot.[ © Laurie Ohlstein / CC BY-SA 4.0 ]
Frühstück im Sengal

Zum Frühstück wird nur ein bisschen Milch getrunken und dazu Baguette gegessen. Baguette mit Rührei oder Bohnen gibt es auch an Ständen an der Straße zu kaufen. Dort gibt es auch Snacks wie geröstete Erdnüsse oder Maiskolben. Mittags und abends wird warm gegessen. Zwischendurch oder als Nachtisch gibt es leckeres Obst: Melonen, Bananen oder Mangos zum Beispiel.

Was gibt es zu trinken?

Getrunken wird erst nach dem Essen, nicht währenddessen. Wasser ist das Getränk, das am häufigsten getrunken wird. Tee (Attaya) wird gerne serviert, traditionell in drei Varianten, die nacheinander folgen: der erste Gang ist bitter, der zweite etwas weniger bitter und der dritte süß. Eingeschenkt wird der Tee, indem er von möglichst weit oben gegossen wird, sodass ein Schaum entsteht. Beliebt sind auch Säfte, zum Beispiel Bissap, den man aus Hibiskusblüten herstellt, oder Mangosaft. Ein Rezept für Bissap findest du unter Burkina Faso! Aus den Früchten des Baobab (Affenbrotbaum) wird ebenfalls ein Saft hergestellt, der heißt Bouye.

letzte Aktualisierung am 13.05.2020