Malawis Flagge Malawi

Maisbrei und Fisch

Nsima heißt der Maisbrei in Malawi, der fast immer auf den Tisch kommt. Manchmal gibt es Gemüse dazu, mal Fisch oder auch Fleisch. [ © TimCowley / CC BY-SA 4.0 ]
Nsima, Malawi

Besonders abwechslungsreich ist die Küche in Malawi nicht. Magst du gerne Mais? Dann würde es dir in Malawi schmecken, denn ein Maisbrei, der sich Nsima nennt, ist das Nationalgericht in Malawi. Diesen Brei solltest du in afrikanischen Ländern immer mit der rechten Hand essen. Die linke gilt als unsauber.

Wer es sich leisten kann, isst dazu Huhn oder Rindfleisch. Allerdings bleiben die meisten Vegetarier, nicht freiwillig, sondern weil sie sich Fleisch gar nicht leisten können. Manchmal gibt es auch Bohnen. Am Malawisee essen die Leute gerne Fisch, denn davon gibt es hier ausreichend. Besonders beliebt ist der Tilapia-Fisch.

Mahewu heißt das beliebte Getränk - hier mal mit Bananengeschmack. [ © wikimedia, gemeinfrei ]
Mahewu

Und die Getränke?

Mais ist auch ein wichtiger Bestandteil eines beliebten Getränks namens Mahewu. Das sieht wie ein Trinkjoghurt aus, besteht aber nicht aus Milch. Es schmeckt normalerweise recht neutral, also nach (fast) gar nichts. Es gibt aber auch Mahewu mit Geschmacksaromen, Banane oder Schokolade zum Beispiel. Das kann man dann in Plastikflaschen oder Milchtüten kaufen. Es wird in Fabriken hergestellt.

Ein Brot namens Ntotchi

Aus Bananen, Zucker, Mehl, Eiern, Milch und Backpulver besteht ein Brot, das Ntotchi genannt wird. Es wird auch wie ein Brot gebacken und sieht wie ein Brot aus. Das essen die Leute aber als Nachtisch.

Mbatata-Kekse bestehen aus Süßkartoffeln, Margarine, Milch und Zucker. Manchmal wird auch eine kleine Prise Zimt dazu gegeben.

Grashüpfer gelten als Delikatesse und sind sehr proteinreich. [ © Quelle: pixabay.com ]
Grashüpfer

Mmh, leckere Grashüpfer!

Proteinreich und gesund sind Grashüpfer, die vor allem auch Kinder in Malawi einsammeln. Die schmecken gar nicht so schlecht. Flügel und Beine werden allerdings abgeknipst. Dann werden die Grashüpfer circa fünf Minuten gekocht und im Anschluss getrocknet. Mit ein bisschen Fett und einer Prise Salz steckt man sie dann in eine Pfanne. Sie schmecken auf jeden Fall und sind auch gesund.

letzte Aktualisierung am 24.05.2019
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