Kap Verde - Arm, krank und arbeitend
Kinder in Kap Verde und ihre Probleme
Vielen Kindern in Kap Verde geht es nicht so gut wie dir. Sie sind arm, müssen hungern, werden krank oder müssen arbeiten. Alle Zahlen zeigen aber auch, dass die Lage in Kap Verde wesentlich besser ist als in den anderen Ländern Westafrikas.
Armut in Kap Verde
2,5 Prozent der Bevölkerung in Kap Verde leben unter der internationalen Armutsgrenze. Das heißt, sie sind sehr arm. 25 Prozent gelten immer noch als arm. Damit geht es den Kapverdiern im Vergleich mit anderen Ländern Westafrikas zwar noch recht gut. Trotzdem sind auch diese Zahlen natürlich zu hoch.
Die Armut ist auch ungleich verteilt. So gibt es auf dem Land mehr arme Menschen als in der Stadt. Abgelegenere Inseln wie Santo Antão haben größere Probleme mit Armut als etwa Santiago, wo die Hauptstadt Praia liegt.
Krank in Kap Verde
In Kap Verde stirbt weniger als ein Baby von 100 Neugeborenen (0,9) oder anders gesagt: 9 von 1000 Babys sterben bei ihrer Geburt. Von 100 Einjährigen sind es im Durchschnitt 1,1 und von 100 Fünfjährigen 1,2. Gründe dafür sind unsauberes Trinkwasser und dadurch Krankheiten wie Durchfall. Die Zahlen sind aber auch hier niedriger als im übrigen Westafrika.
Zu Kinderarbeit in Kap Verde gibt es keine Zahlen mehr.
Armut in Kap Verde
