Liechtensteins Flagge Liechtenstein - Feste

Was ist der Küchlesonntag?

Der Sonntag nach Aschermittwoch heißt in Liechtenstein auch Küchlesonntag. An diesem Tag werden traditionell süße Küchle gebacken oder ausgebacken. Der Küchlesonntag gehört zum Brauch des Funkensonntags, an dem große Feuer entzündet werden, um symbolisch den Winter zu vertreiben.

Wie feiern die Menschen in Liechtenstein?

Auch in Liechtenstein werden viele alte Bräuche gepflegt. Besonders beliebt ist die Fasnacht. Sie beginnt mit dem Schmutzigen Donnerstag und dauert bis zum Fasnachtsdienstag. In dieser Zeit gibt es Umzüge, Musik und viele fantasievolle Verkleidungen. Vor allem für Kinder ist die Fasnacht eine besondere Zeit.

Am Sonntag nach Aschermittwoch folgt ein weiterer alter Brauch: der Funkensonntag. Dann werden große Holzstöße, die sogenannten Funken, angezündet. Das Feuer soll symbolisch den Winter vertreiben und den Frühling begrüßen.

Warum feiert Liechtenstein am 15. August?

Der 15. August ist der Staatsfeiertag Liechtensteins und das größte Fest des Landes. Das Datum hat gleich zwei historische Gründe: Am 15. August feiert die katholische Kirche Mariä Himmelfahrt. Außerdem hatte Fürst Franz Josef II. am 16. August Geburtstag. Im Jahr 1940 entschied die Regierung, den Staatsfeiertag auf den 15. August zu legen.

Auch nach dem Tod von Franz Josef II. im Jahr 1989 blieb dieses Datum erhalten. Umgangssprachlich wird der Staatsfeiertag deshalb bis heute manchmal auch „Fürstenfest“ genannt.

Am Vormittag findet ein offizieller Staatsakt statt. Danach wird in Vaduz bei einem großen Volksfest gefeiert. Dazu gehören Musik, Essen und Veranstaltungen für Familien. Am Abend bildet traditionell ein großes Feuerwerk vor der Kulisse von Schloss Vaduz den Abschluss.

letzte Aktualisierung am 24.09.2026