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Ein wichtiges Hilfsprojekt in Osttimor: Schulessen für Kinder

In Osttimor gibt es ein besonders wichtiges Hilfsprojekt, das vielen Kindern hilft: das Schulessen-Programm des World Food Programme (WFP).

Warum ist dieses Projekt nötig?

Viele Familien in Osttimor sind arm und können ihren Kindern nicht immer genug zu essen geben. Manche Kinder kamen früher hungrig zur Schule oder blieben ganz zu Hause, weil sie ihrer Familie helfen mussten. Lernen fällt aber sehr schwer, wenn man Hunger hat.

So hilft das Schulessen-Programm

Das Hilfsprojekt sorgt dafür, dass Schulkinder jeden Tag ein kostenloses Essen bekommen. Dieses Essen ist nahrhaft und gibt den Kindern Kraft für den Unterricht. Für viele ist es sogar die wichtigste Mahlzeit des Tages.

Durch das Projekt passiert gleich mehreres:

  • Kinder gehen regelmäßiger zur Schule
  • Eltern schicken ihre Kinder lieber zum Unterricht
  • Die Kinder können sich besser konzentrieren
  • Mangelernährung wird verringert

Hilfe für die ganze Familie

Das Schulessen hilft nicht nur den Kindern, sondern auch den Familien. Wenn ein Kind in der Schule etwas zu essen bekommt, muss die Familie weniger Lebensmittel bereitstellen. So bleibt mehr Essen für Geschwister oder ältere Familienmitglieder übrig.

Außerdem werden für das Schulessen oft Lebensmittel aus der Region verwendet. Das unterstützt Bauern vor Ort und stärkt die Dorfgemeinschaft.

Ein Schritt in eine bessere Zukunft

Das Schulessen-Projekt gilt als ein wichtiger Schritt gegen Armut in Osttimor. Bildung und gute Ernährung gehören zusammen: Wer satt ist, kann besser lernen – und wer lernt, hat später bessere Chancen auf Arbeit und ein besseres Leben.

 

letzte Aktualisierung am 10.02.2026