Kenias Flagge Kenia

Männliche Giraffen können bis zu 5,5 Meter groß werden. [ © Quelle: pixabay.com ]
Giraffe, Kenia
Die Dikdiks sind die kleinste Antilopenart. [ © Quelle: pixabay.com ]
Dikdik, Antilope, Kenia
Die Elanantillope ist die größten Antilopenart. [ © Quelle: pixabay.com ]
Elanantilope
Die Gnus leben in großen Herden, um sich zu schützen. [ © Quelle: pixabay.com ]
Gnu, Afrika, Kani
Dieses Zebra hat eher schmale Streifen. Wo lebt es wohl?[ © Quelle: pixabay.com ]
Zebra, schmale Streifen, Kenia
Auch wenn dieses Flusspferd wie ein gemütlicher Zeitgenosse ausschaut, kann es ziemlich gefährlich werden. [ © Quelle: pixabay.com ]
Flusspferd, Kenia

Vielfältige Tierwelt

Nicht nur die Pflanzen-, sondern auch die Tierwelt Kenias ist sehr vielfältig. So wurden 400 verschiedene Säugetierarten, 1080 Vogelarten und 300 Reptilienarten gezählt.

Wie viele Halswirbel hat eigentlich eine Giraffe?

Wusstest du eigentlich, dass die Giraffen nur sieben Halswirbel besitzen, obwohl sie die größten Tiere der Welt sind? Die männlichen Tiere können bis zu 5,5 Meter groß werden. Am liebsten fressen sie Blätter von Bäumen, die so zwei bis sechs Meter hoch sind. Ihr Lieblingsbaum ist die Akazie.

Aber Giraffe ist nicht gleich Giraffe. So entdeckst du im Süden Kenias die Massai-Giraffen, im Norden Netzgiraffen und im Nordwesten die Rothschild-Giraffen, die allerdings vom Aussterben bedroht sind. Nur Löwen können übrigens Giraffen wirklich gefährlich werden und auch nur dann, wenn sie den Kopf senken. Dabei steht die Giraffe nicht mehr sicher auf den Beinen und könnte deshalb leicht zur Beute werden.

Antilopen

Savannentiere sind auch die Antilopen, von denen es etwa 35 Arten gibt. Die kleinste ist etwa fünf Kilo schwer, das ist der Dikdik. Die schwerste kann auch schon einmal 700 Kilogramm auf die Waage bringen und heißt Elenantilope. Dikdiks leben übrigens oft ihr Leben lang zu zweit oder in kleinen Familienverbänden zusammen. Sie halten sich vor allem in Trockengebieten auf und werden etwa so groß wie Hasen. Um andere Tiere zu warnen, rufen sie so etwas Ähnliches wie "Dic-Dic" und haben daher auch ihren Namen.

Ebenfalls zu den Antilopen zählen die Gnus, die in großen Herden durch die Savanne ziehen. Vor allem die Weißbartgnus sind bekannt. Sie ähneln zwar Rindern, sind aber echte Antilopen. Männliche Gnus gebärden sich bei Angriffen,, zum Beispiel durch Löwen heldenhaft, indem sie am Ende der Herde die Aufmerksamkeit auf sich lenken. So werden sie am ehesten zur Beute, während sich der Rest im wahren Sinne des Wortes aus dem Staub machen kann.

Zebras

Nicht nur die Antilopen teilen sich in mehrere Arten, sondern auch die Zebras. So lebt in den feuchteren Regionen Kenias das kleine Steppenzebra, das du an seinen breiten Streifen erkennst. Solltest du einem Zebra mit schmaleren Streifen gegenüber stehen, so handelt es sich wohl um ein Grevyzebra, das eher in trockenen Gebieten sein Zuhause hat. Die Steppenzebras haben übrigens auch am Bauch Streifen, bei den Grevyzebras bleibt der Bauch weiß. Also einfach mal unter den Bauch gucken! Übrigens tun sich Zebras mit Gnus und Antilopen auch mal gerne zusammen und schützen sich gemeinsam.

Flusspferde

An den Flüssen Kenias leben die behäbigen Flusspferde, bei denen man denken könnte, dass sie sich nicht so gerne bewegen. Doch falsch vermutet, sie können sehr schnell sein und sind auch gar nicht so gemütlich, wie sie auf den ersten Blick wirken. So kann es gut sein, dass so ein müde guckendes Flusspferd - fühlt es sich bedroht - schnell mal angreift. Und bei einer Begegnung mit dem bis zu drei Tonnen schweren Tier zieht so mancher den Kürzeren und entfernt sich am besten geschwind.

Insekten

Insekten gibt es natürlich auch in großer Zahl. Glücklicherweise werden diese von den Geckos gerne gejagt und auch vertilgt, wenn sie zu zahlreich in den Häusern oder Hütten werden. Doch auch Schmetterlinge gibt es viel der Zahl und eine ganze Menge interessanter Käfer. Was auf jeden Fall auffällt, sind die mühevoll errichteten Bauten der vielen Termiten. Skorpione oder giftige Spinnen gibt es in Kenia zwar auch, aber nur in ganz bestimmten und meist sehr einsamen Regionen.

Strauß

Der Somali-Strauß hat einen blauen Hals und der Massai-Strauß einen roten. Ein Strauß kann bis zu 130 Kilogramm schwer und bis zu 2,80 Meter hoch werden. Er ist der größte lebende Vogel auf der Welt. Gleichzeitig ist er aufgrund seiner Geschwindigkeit das schnellste Lebewesen auf zwei Beinen. Er erreicht eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 80 Kilometern pro Stunde. Ein Straußenei kann übrigens fast zwei Kilogramm wiegen.
So ein Strauß kann sich auch mal ganz schön aufregen.[ © Quelle: pixabay.com ]
Strauß

Ein Paradies für Vögel

Kenia ist nicht nur für Steppen- und Savannentiere ein Paradies, sondern auch für viele Vögel. 60 Prozent aller afrikanischen Vogelarten und ein großer Teil aller Arten auf der Welt leben in Kenia. Dazu gehören Vögel, die dauerhaft in Kenia verweilen, aber auch die vielen Zugvögel aus Asien oder Osteuropa.

Von vielen Vögeln gibt es auch gleich mehrere Arten: So lebt der Somali-Strauß im Norden, wo es trocken ist, und der Massai-Strauß im Süden. Ein gefährlicher Raubvogel ist der Kampfadler. Sogar kleine Antilopen verspeist er gerne mal. Er erreicht eine Flügelspannweite von bis zu 2,5 Metern.

Auch Flamingos geben gerne mal Küsschen. [ © Quelle: pixabay.com ]
Flamingos

Geier und Flamingos

In Kenia leben allein acht Geierarten und wer nach Kenia reist, wird sicher einen solchen Vogel zu Gesicht bekommen. Bei den Wasservögeln sind Rosaflamingos, Zwergflamingos und Pelikane zu erwähnen. Vor allem an den Seen tummeln sich die verschiedenen Flamingoarten: An Salzseen oder am Meer findest du die Rosaflamingos.

Hier ist Vorsicht geboten, falls die Kobra spucken sollte. [ © Ryanvanhuyssteen / CC BY-SA 4.0 ]
Speikobra

Schlangen

In Kenia überwiegen die ungiftigen Schlangenarten, die völlig harmlos sind. Etwa 120 verschiedene Arten hat man hier gezählt. Doch auch Schwarze Mambas oder Speikobras, die aus mehreren Metern Entfernung dem Opfer Gift in die Augen spritzen, gibt es in Kenia. Ebenso die Puffotter. Doch diese Giftschlagen wirst du kaum treffen, sie verstecken sich oder verziehen sich schnell, wenn sich Menschen nähern.

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letzte Aktualisierung am 04.01.2021